Zum Muttertag 2020

Zum Muttertag

Im Bauch über den Nabel verbunden ein Band
zwischen Mutter und Kind, das in Liebe entstand.
Dieses Wunder, dass wir am meisten verstehen,
wenn einst unsere eigenen Kinder entstehen.

Jedes Band ist so vielfältig wie das Leben,
unsere Mutter hat´s uns einst gegeben.
Wir alle tragen dieses Mal sichtbar am Bauch,
denn so ein Wunderwesen sind wir alle auch.

Eine Narbe, die zeigt wer uns das Leben geschenkt,
eine Freude, wenn Ihr das heute bedenkt.
Lasst uns den Schatz des Lebens teilen
und Wunden die Chance geben zu heilen.

Rebekka Schüler, Mai 2020



Vor ein paar Tagen durfte ich ein paar außergewöhnliche Stunden mit meiner Mama teilen – ein Interview auf ihren Rückblick als Mutter von acht kleinen Kindern. Ich selbst bin heute Mutter von Zwillingen. Die Aufgabe, eine Großfamilie zu managen, sehe ich mit großem Respekt. Ich bin sehr dankbar für meine Erfahrungen dieser Art des Familienlebens. Die folgenden Zeilen sind für mich etwas sehr Besonderes, da sie ein Teil meines Lebens und das meiner Eltern spiegeln. Ein Interview, das einen kleinen Querschnitt des Lebens einer 8-fachen Mutter sichtbar macht. Es geht in diesem BLOG zum Muttertag nicht primär um das Thema Ayurveda, sondern vielmehr um das Familienleben aus der Sicht einer Mutter. Viele wichtige Botschaften stecken in diesem Gespräch. Ich freue mich, wenn Euch das Interview inspiriert und Ihr als Eltern ein positives Gefühl in Euren persönlichen Alltag mitnehmen könnt. Eltern sein ist wahrscheinlich unsere herausforderndste Aufgabe aber auch das größte Geschenk in unserem Leben.


Interview mit meiner Mama Dorothee

Meine Mama kurz beschrieben:  Mutter von acht Kindern, seit 48 Jahren verheiratet, treue Seele, liebt die Harmonie, die Natur und das Familienleben, musikalisch und praktisch veranlagt und sehr bescheiden.

Muttertag_lebe froehlich_Familienglück


Was bedeutet es für dich, MUTTER ZU SEIN?

Ich sehe es als Geschenk, dass ich Mutter sein darf. Kinder haben zu können ist nicht selbstverständlich!

Wolltest du schon immer so viele Kinder?

Ich wollte schon immer Kinder und eine Familie gründen.

Mein Mann und ich hatten uns ursprünglich drei Kinder gewünscht… beim vierten dachten wir, „das schaffen wir auch“. Das haben wir uns bei jedem weiteren Kind gesagt. Ich hätte damals nicht sofort wieder in den Beruf als Krankenschwester einsteigen können, denn ich hätte Schichtdienst und keine Betreuung für die Kinder gehabt. Ein Kindermädchen war nicht üblich, unsere Eltern wohnten nicht im selben Ort. Meinen Mann hätte ich so gut wie nicht mehr gesehen. Für mich wäre das Familienleben nicht lebenswert gewesen.

Was bedeutet Familie für Dich?

Ich wollte meine Kinder aufwachsen sehen und mit ihnen leben. Das Aufwachsen der Kinder ist zeitlich sehr begrenzt. Sie sind schnell groß. Die Zeit unwiederbringlich. Wir haben das durch unser Modell zwar ziemlich in die Länge gezogen *lacht*, aber das war es uns wert. Für mich ist Familie das Leben miteinander und dabei Schweres und Schönes im Alltag zusammen zu erleben.

Wie sah das Zeitmanagement im Alltag aus?

Bis zur Vorschule mit den ersten vier Kindern:

Erst wurden die ganz Kleinen versorgt, dann kamen die größeren dran. Gemeinsames Essen war uns wichtig. Der Morgen war ein ruhiger Start in den Tag. Ich war an die Zeit der Kinder gebunden, gerade, wenn ich stillen musste. Sonst hatte ich keinen Termindruck. Die ersten Kinder waren erst zur Vorschule im Kindergarten. Somit konnte ich den Tag im Rhythmus der Kinder gestalten. Trotzdem gab es feste Zeitfenster. Meist gab es um halb acht – acht Uhr Frühstück für alle. Danach durften die Kinder spielen. Ich war mit Aufräumen und dem Jüngsten beschäftigt. Danach bin ich meist mit den Kindern raus gegangen und habe Besorgungen gemacht. Damals gab es bei uns einen Konsum für die Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs, also Waschmittel, Pflegemittel, Putztücher usw., einen Fleischer, einen Obst- und Gemüse-Händler und einen Bäcker. Die Leute, die die DDR erlebt haben, können sich sicher erinnern. So habe ich jeden Tag etwas eingekauft. Wir haben einen kleinen Ausflug gemacht und ich konnte das mit den nötigsten Besorgungen verbinden.

Danach wurde Mittag gekocht. Meist habe ich am Tag zuvor für den nächsten geplant. Nach dem Mittagessen haben die Kinder Mittagsschlaf gemacht. So konnte ich die Wäsche waschen. Damals hatte ich die Windeln der Windelkinder jeden Tag als Kochwäsche. Dafür gab es eine großen Windeltopf. Dazu kam noch die zusätzliche Alltagswäsche. Ich hatte eine einfache Waschmaschine mit einer extra Schleuder. Der Spülvorgang war noch nicht automatisch, so musste man immer dabeibleiben. Das bedeutete, ich war mindestens eine Stunde beschäftigt. Konnten die Kinder nicht schlafen, war das für mich schon schwer zu managen. Nach dem Mittagsschlaf wurde gevespert. Danach ging es nach Möglichkeit noch einmal raus auf einen Spaziergang. Spielplätze gab es bei uns in der Nähe leider nicht. Die größeren Kinder hatten einen Roller, den sie gerne benutzten. Sonst waren Steine oder Stöckchen interessant, manchmal wurde die Puppe spazieren gefahren. Ab und an konnten wir dem Papa entgegenlaufen, der von der Arbeit nach Hause kam. Das große Hallo war immer schön.

Draußen am Haus konnten die älteren Kinder noch etwas spielen. Zwischen sechs und sieben Uhr gab es dann Abendessen. Das Kirchturmleuten abends um sechs war das Signal für die Kinder, dass sie reinkommen mussten. Wenn alle Kinder im Bett waren, hatte ich freie Bahn und konnte noch einmal durch die Wohnung putzen. Am Wochenende hat sich mein Mann genauso mit im Haushalt beteiligt.

Das klingt alles nach Harmonie pur, aber natürlich gab es auch Probleme, Tränen, Verletzungen. Es war eine gute Alltagsstruktur, aber ich habe auch viel funktioniert zu dieser Zeit.

Dann kam der Schulalltag dazu…

Als ich mit dem sechsten Kind schwanger war, kam das erste Kind zur Schule. Nach und nach wurden es mehr Schulkinder. Die älteren waren sehr selbstständig und wollten viel allein machen. Doch die Hausaufgaben waren eine Herausforderung, denn der Wäscheberg und der Haushalt wartete genauso auf mich wie die Kinder. Manche brauchten etwas mehr Hilfe. So blieb dann einiges auch mal auf der Strecke und musste dann abends erledigt werden, wenn alle Kinder in den Betten lagen.

Ein Umzug in eine andere Stadt…

1986 sind wir aus beruflichen Gründen mit sieben Kindern von Roßwein in das knapp 80 km entfernte Leipzig gezogen. Das war eine krasse Situation für die ganze Familie, vor allem für mich. Man muss sich vorstellen, dass wir von einem funktionierenden, warmen, sauberen Haus in ein Haus gezogen sind, das sich wie eine halbe Ruine vor mir aufbaute. Es war eine totale Baustelle. Wir hatten zwar einen Heißwasserspeicher, aber keine funktionierende Wasserleitung. Nur ein schlecht funktionierendes Provisorium. So brauchte zum Beispiel die Waschmaschine für eine Ladung Wäsche mit unter einen Tag, weil ich kein Wasser zur Verfügung hatte. Die Wände im Unteren Geschoss waren feucht, die Fenster alt, dazu kam der harte Winter von 1986/87. Wir hatten die Eisblumen nicht nur an den Scheiben, sondern an den Innenwänden. Das Gelände war eine Katastrophe, es lag viel Bauschutt herum und somit war es alles andere als kindersicher. Heutzutage würde das keiner mehr zulassen. So war das Umfeld für unser zweites Konfirmandenkind sehr besonders, um es mild auszudrücken. Für mich war das eine sehr schwere Zeit. Sich neu einzuleben in eine Umgebung, die nicht wirklich wohntauglich war, das gewohnte soziale Umfeld war nicht mehr da. Als „die Neuen“ im Ort mit so vielen Kindern und auch noch evangelischen Glaubens waren wir in SED-Zeiten auch erst einmal Außenseiter. Doch es musste weiter gehen. Also haben wir unter anderem dafür gesorgt, dass die Mängel nach und nach beseitigt wurden. So hatten wir jedes Jahr mindestens eine Baustelle, aber dafür danach ein Problem weniger.

Die Familie zu verlassen oder aufzugeben wäre für mich keine Option gewesen. Es wäre keine Lösung des Problems! So haben wir alle zusammen dafür gekämpft, dass es gut wird. Und das wurde es auch.

Und später?

Die Herausforderung war dann Kinder in verschiedenen Lebenssituationen unter einen Hut zu bringen. Die Großen waren in der Ausbildung, die meisten in der Schule in verschiedenen Jahrgängen und die Jüngste zuhause. Jedes Kind kam zu anderen Zeiten nach Hause und alle hatten dann auch Hunger! Es war immer etwas vom Mittagessen übrig. Brot, Obst und Gemüse war auch immer im Haus. Individuelle Wünsche konnten nur selten erfüllt werden. Doch für die Kinder war das nie ein großes Problem. Manchmal war der Blick in den Topf nicht mit Jubel gekrönt, aber alle wussten, dass es für die ganze Familie funktionieren muss.

Und der Einkauf für 10 Familienmitglieder?

In Leipzig hatten wir erst einen Trabant, später einen Barcas. Da hatte die ganze Familie Platz.

Jeden Dienstag gab es dann einen Wocheneinkauf. Da haben wir grob geplant aber mussten auch schauen, was es gerade gab. Mein Mann ist oft mit Rebekka einkaufen gefahren. Frische Zutaten habe ich in der Woche mit dem Fahrrad aus dem Ort noch dazu gekauft. Einiges, wie Kartoffeln hatten wir im Keller vorrätig.

Waren das nicht Unmengen, die gekocht werden mussten?

Alles machbar. Meist gab es bei Süßspeisen eine herzhafte Suppe vorher. In der Woche gab es viele Eintöpfe und Suppen. Kartoffeln, Gräupchen, Linsen, Gemüse…. Wir hatten unter anderem zwei große Suppentöpfe. Gekocht wurde saisonal und mit regionalen Zutaten. Im Sommer hatten wir auch ein wenig Gemüse aus dem Garten. Von Bekannten haben wir viel Gartenobst geschenkt bekommen. Das habe ich zu Marmelade und Kompott eingekocht. Unser Keller hatte ein großes Regal mit Einweckgläsern, gefüllt mit einer Auswahl an diversem Kompott. Sonntags gab es klassisch ´Sonntagsessen´. Da kam dann auch mal das Hähnchen oder der Braten auf den Tisch.

Das Abendessen war bei uns auch eher klassisch. Brot mit Wust und Käse, frischen Salaten… also typisch deutsch und so gar nicht ayurvedisch. *lacht*

Einen Wochenessensplan gab es bei uns nie. Ich bin für so etwas nicht das große Organisationstalent *lacht*, das kann mein Mann besser. Aber es war auch nie ein Problem, was, wann oder ob es etwas zu essen gab.

Die Qualität des Essens

Zu DDR-Zeiten war es nicht die Frage, ob es gut war oder nicht. Es wurde das gemacht, was es gab. Es gab auch kaum Fertigprodukte oder Zusätze. Das Essen war viel weniger verarbeitet und regionaler als heute. Mit der Wende wurde alles Neue ausprobiert und gar nicht so hinterfragt. Also gab es auch Nutella, Knorr, Frühstückscerealien usw. Ich habe mich über die Zusätze nicht informiert, weil ich es nicht kannte. Das Bewusstsein dafür kam erst später. Mein Mann bekam auf einmal allergische Reaktionen, ich hatte Probleme mit meinem Stoffwechsel und rheumaartige Schübe. In den 90er Jahren las ich Informationen über Umweltstandards, Textilien und Lebensmittelverarbeitung. So wuchs das Bewusstsein, dass es einen Zusammenhang zwischen unserem Essen und unserem Stoffwechsel gibt. Hätte ich dieses Bewusstsein damals schon gehabt, hätte ich anders gehandelt. Ich hätte den Kindern die Fertig-Lebensmittel zwar nicht komplett verboten, da es in anderen Familien trotzdem konsumiert wurde, aber viele Dinge nicht gekauft und nach Alternativen gesucht.

Wie hast Du Kraft geschöpft?

Die Wochenenden habe ich sehr genossen. Da hatten wir einfach Zeit füreinander und Zeit für Unternehmungen. Sonntags haben wir alle gemeinsam gefrühstückt. Mein Mann hat dann gerne das Sonntagsessen übernommen.

Unterm Strich habe ich viel funktioniert, da wir unser Familienmodell allein managen mussten, aber ich hatte meine kleinen Oasen. Unser Haus stand an einer gut befahrenen Landstraße. Der Lärm belastete mich zusätzlich. Ich bin eher ein Naturliebhaber und genieße die Ruhe. Unser Garten lag auf der anderen Seite des Hauses im Grünen hinter großen Bäumen. Das war für mich und die Kinder ein guter Rückzugsort. Hier konnten die Kinder frei spielen, ich konnte mich um das Gemüsebeet und die ein oder andere Gartenarbeit kümmern oder einfach mal im Liegestuhl für ein paar Minuten ruhen.

Familienbesuche haben mir auch Kraft gegeben. Der Austausch war mir sehr wichtig. Auch mal in Ruhe einen Brief schreiben oder abends noch die Marmelade einkochen hat mich entspannt. Da war ich ganz im Moment.

Später, als die größeren selbstständiger waren, ging das ein oder andere auch Hand in Hand. Alltagsaufgaben, wie der Abwasch, Aufräumen, Tischdecken und -abräumen wurde unter allen aufgeteilt. Mein Mann arbeitete vor Ort und hat das mit erledigt, was möglich war.

Erziehung – wie geht das bei acht Persönlichkeiten?

Als junge Eltern haben wir damals anders reflektiert. Es musste alles funktionieren und wir lebten eine eher autoritäre Rolle. Zum Teil waren es die eigenen Prägungen, zum Teil aber auch weil es im Umfeld so gelebt wurde. Das war die Normalität. Mit jedem Kind veränderte sich der Umgang. Wir konnten auf die ersten Kinder anders eingehen und hatten mehr Zeit als für die darauffolgenden. Bei den ersten habe ich noch alles mitbekommen, später, durch die Anzahl der Kinder, war das deutlich schwerer. Außerdem haben die Kräfte nachgelassen und ich wurde auch dadurch milder. Meine Kinder haben mich teilweise an meine Grenzen gebracht. Dadurch habe ich gelernt, dass nicht alles funktionieren MUSS. Jedes Kind ist sehr individuell und braucht eine andere Menge an Aufmerksamkeit und Umgang. Unser Zweites hat uns besonders darin gelehrt, dass nicht jedes Kind gleich lernt und begreift. Wir haben immer zugesehen, dass es irgendwie gut für alle weiter geht. Sich intensiv Zeit zu nehmen und mit einem Kind fokussiert auseinanderzusetzten, war durch die Fülle der Familie leider nicht möglich.

Was machen die Nerven heute im Vergleich zu damals?

*lacht* Sie werden nicht mehr so strapaziert. Ich bin sehr entspannt, aber wenn die Enkel zu Besuch kommen, werden die Grenzen der Belastbarkeit manchmal wieder sichtbar. *lacht* Aber ich genieße es, wenn sie da sind!

Wie siehst Du heute den Umgang mit Deinen Enkeln?

Ich habe die große Verantwortung nicht mehr und ich habe für vieles einen anderen Blickwinkel. Ich kann es anders genießen und beobachten.

Gibt es Dinge, die Dir in der Erziehung sehr wichtig sind?

Höflichkeit und Respekt anderen gegenüber. Dankbarkeit für die Dinge, die man bekommt und hat. Denn es ist keine Selbstverständlichkeit.

Hattest Du mal so richtig große Angst?

Sebastian war mal sehr krank, da hatte ich wahnsinnige Angst ihn zu verlieren. Auch als mein Mann mal Hirnhautentzündung hatte. Außerdem habe ich immer gehofft, dass es allen immer gut gehen wird. Ich war durch meinen Glauben zwar im Vertrauen, dass alles gut ist und dankbar für das was ist und kommt, doch ich hatte auch Zeiten, in denen ich verzweifelt war. Die Familie war immer eine Stütze, auch wenn es mal geknallt hat.

Würdest Du sagen, eine Schwangerschaft ist wie alle? Hattest Du Angst vor dem, was kommt, vor der Geburt?

Jede Schwangerschaft ist so anders, wie das Kind selbst. Ich hatte immer Bedenken, dass auch alles gut gehen wird. Ich hatte Angst vor den Geburtsschmerzen. Jedes mal. Keine Geburt ist wie die andere. Als das Baby dann auf dem Arm lag, war ich überwältigt von meinen Gefühlen. Da waren so viele Emotion im Raum, das war unglaublich schön. Danach wurde es eher nüchtern. Das Kind kam auf die Säuglingsstation für 24 Stunden, später bekam ich das kleine Würmchen zum Anlegen. Das war eine lange Zeit und ich habe das sehr herbeigesehnt. Andererseits hatte ich einen Moment zum Erholen von der Geburt. Es war eine komische Situation, doch es war Usus in den Kliniken und wurde daher nicht groß hinterfragt. Ich denke, das Baby gehört zu seiner Mutter. Heute kommt man zum Glück wieder dahin zurück. Leider noch nicht überall – in der Tierhaltung wird das noch oft ignoriert.

Wenn Du heute zurückblickst, was würdest Du anders machen?

Ich wäre auf keinen Fall so streng und autoritär. Kinder fühlen sich unverstanden, sie werden weniger gut eigenständig, da sie das Vertrauen in sich selbst verlieren und sich falsch fühlen.

Welche Entscheidung würdest Du immer wieder so treffen?

Ich würde mich immer wieder für meine Familie und meine Kinder entscheiden.

Wir haben im Vergleich zu anderen zwar relativ bescheiden gelebt, aber wir hatten es immer gut, hatten alles, was wir brauchten. Natürlich gab es auch andere Seiten im Familienleben und wir hatten auch Probleme zu bewältigen. Das gehört für mich aber zum Leben dazu.

Was bedeutet für Dich Gesundheit?

Ein großes Gut. Wir haben sie zum großen Teil selbst in der Hand. Durch das Wissen unserer Vorfahren können wir uns weiter entwickeln. Auf unsere Umgebung haben wir keinen kompletten Einfluss, aber wir können immer versuchen, das Beste daraus zu machen.

Welcher emotionale Moment fällt Dir spontan ein, für den du dankbar bist?

Auf jeden Fall die Geburten meiner Kinder. Und das Sebastian damals ohne Einschränkungen wieder gesund geworden ist.

*lacht* Als ich die Fahrschule auf Anhieb bestanden habe. Ich war spät dran mit Ende 30. Da war ich stolz.

Wenn du heute alle Kinder vor dir hättest – welche Botschaft würdest Du ihnen mitgeben?

Gehe ehrlich durchs Leben und nutze Deine Gabe.

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5 comments on “Zum Muttertag 2020”

  1. Dankeschön für das Interview. Es hat mich inspiriert mit meiner Mama über damalige Herausforderungen und Erlebnisse zu sprechen.

  2. Das so zu lesen ist schön - und geht ans Herz. Ja - so sind wir aufgewachsen - für mich war das gut und dafür bin ich dankbar. Ich weiß aber auch, dass vor dieser Weisheit und Gelassenheit eine Menge "Grenzerfahrungen" liegen. Danke, liebe Eltern, dass Ihr die gemeistert habt und nicht daran zerbrochen seid. ...Jetzt sind wir unterwegs... und laufen an unsere Grenzen... .
    Sebastian

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