Bewusste Selbstfürsorge: Wie du Schmerzen wirklich überwindest
Rebekka Schüler
Wie fühlt es sich an, wenn du unter Schmerzen zerbrichst?
Wenn dein Energielevel dich so gedämpft hält, dass dich außer das nächste Essen und der nächste Schlaf nichts interessiert? Du möchtest dich auflösen. Du hoffst bei jeder Schlafetappe, dass du danach ein Stück erholter bist. Manchmal ist das auch so. Doch der Kopf bleibt leer. Benebelt vergeht der Tag. Nicht mal langsam – einfach nur vorbei. Wieder nichts geschafft...
Morgen. Morgen leg ich los. Du legst dir ein Stück Motivation auf dein Kopfkissen und gibst deinem Glauben an dich selbst einen Gute-Nacht-Kuss.
Die Nacht ist unruhig. Intensive Träume, immer wieder aufwachen, weil der Rücken schmerzt. Umdrehen. Weiterschlafen. Der nächste Morgen ist anders. Neu. Und doch genauso wie die letzten Tage, wie die letzten Stunden. Etwas mehr Kraft! Jetzt! Jetzt geht es besser!
Doch dann kommt die nächste Welle und du sitzt wieder da. Stumpf. Müde. Erschöpft. Kraftlos.
Was in diesen Momenten hilft
Genau das sind die Momente, in denen wir mehr hinsehen und reinfühlen dürfen.
Geh da durch. Fühl das Auflösen. Nimm dein Licht mit – egal, ob es sich gerade gut anfühlt oder du überhaupt keine Besserung spürst.
In diesem Moment ist alles andere unwichtig. Kümmere dich um deinen Körper! Was brauchst du jetzt?
Einfach nur abhängen?
Leichte Kost und Suppe?
Wärme? Schlaf?
Welche Kräuter sind jetzt gut für dich?
Oder etwas ganz anderes?
Hast du jemanden, mit dem du sprechen kannst? Eine Ärztin? Ein Heilpraktiker? Eine Freundin? Oder einen Begleiter?
Ganz egal, wer es am Ende ist – wichtig sind ZWEI Dinge:
1. Kümmere dich um dich selbst! 2. Du musst nicht allein dadurch gehen!
Meine Geschichte und was ich daraus gelernt habe
Genau in diesem Dilemma habe ich in den letzten zwei Wochen gesteckt. Ein Infekt hat mich ordentlich erwischt und eine Woche lang im Griff gehabt: Schmerzen und Erschöpfung. Ich konnte es erst nicht einordnen, weil viele alte Themen in dieser Zeit hochkamen.
Was hat mir geholfen?
Akzeptanz der Situation
Hingabe – nicht dagegen ankämpfen
Fachliche Einordnung von meiner Ärztin
Emotionale Unterstützung von einer Freundin und Beraterin
Zeit für Erholung
Unterstützung mit Kräutern, Nahrungsergänzungen und leichte, warme Kost
Durch die Unterstützung konnte ich meine Gefühle ordnen, mich selbst besser verstehen und die richtigen, unterstützenden Maßnahmen für mich finden.
Das Wichtigste - die Essenz
Du trägst die Verantwortung, dich um dich selbst zu kümmern. Nimm deinen Körper und seine Signale ernst. Kein "Ach, geht schon. Nicht so wild. Aber ich muss doch…"
Nein. Das ist die Zeit für:
Verbindung zu dir selbst
Unterstützung von außen
Ruhe für Erholung
Das ist völlig normal: Wenn der Körper schwach ist, kommen alte Wunden hoch. Das ist nicht Rückschritt – das ist Heilung im Prozess
Diese Last musst du nicht allein tragen.
Ich selbst bin Gesundheitsberaterin – und genau in solchen Momenten brauche auch ich Unterstützung. Ist das nicht schön? Es zeigt: Keiner weiß alles, und niemand weiß nichts. Das sagt meine Mutter immer, und sie hat recht.
Jeder braucht manchmal diese kleine Handreichung, die einen großen Unterschied macht. Wir brauchen einander. Wir helfen einander. Das ist unsere größte Stärke. Und niemand muss dabei immer die Führung behalten.
ganzheitliche Selbstfürsorge und Heilung
Sich selbst zu führen und für sich zu sorgen heißt nicht, dass du nicht mehr erkrankst. Aber du kommst besser, schneller und stabiler da durch.
Der ganzheitliche Ansatz ist mir wichtig:
Du unterdrückst deine Symptome nicht nur mit Medikamenten
Du nimmst (ärztliche) Unterstützung an
Du nimmst dich und die Phasen ernst
Du gehst mit deinem Körper zusammen da durch
Heilung ist mehr als eine Tablette gegen Schmerzen.
Heilung beginnt mit Akzeptanz, geht den Weg mit Ursachenerkenntnis und wirkt dann mit individuellen Anwendungen. Und derjenige, der diesen Weg am Ende erkennt, geht und bewältigt – das bist du.
Nicht ohne Frust, aber mit Wachstum.
Deine Superkraft
Am Ende wirst du merken: Es geht darum, dass du deine Reise aktiv gestaltest. Du kennst jetzt deine Route. Du weißt, wann du rasten musst. Du weißt, wen du um Hilfe bittest.
Auf manche Dinge im Leben haben wir keinen Einfluss. Aber du bestimmst, wie du auf diese Schicksalsschläge reagierst. Welche Perspektive wählst du im Leben?
Wie fühlt es sich an, wenn du unter Schmerzen zerbrichst? Wenn dein Energielevel dich so gedämpft hält, dass dich außer das nächste Essen und der nächste Schlaf nichts interessiert? Du möchtest dich auflösen. Du hoffst bei jeder Schlafetappe, dass du danach ein Stück erholter bist. Manchmal ist das auch so. Doch der Kopf bleibt leer. […]
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